Von Dortmund über Bochum, Herne und Gelsenkirchen nach Essen - 5.632
Frauen und Männern absolvierten erfolgreich die 42,2 km lange Strecke
beim Ruhrmarathon am vergangenen Sonntag, dem 25. April. Herne war
gleichzeitig das Ziel für die Läuferinnen und Läufer, die sich für die
Halbmarathondistanz von 21,1 km entschieden haben. 4.819 trugen sich hier
in die Ergebnisliste ein.
Karl-Heinz Brock sorgte für die schnellste Zeit der Lauffreunde Bönen
beim Marathon. Er kam nach 3:06:56 Std. ins Ziel. Damit belegte er in der
Gesamtwertung Platz 194 und in seiner Alterklasse M 50 Platz 18. "Es
war eine schwierige Strecke, die für Bestzeiten nicht geeignet war",
urteile er im Nachhinein. Ein besonderes Highlight war für ihn eine ca.
450 m lange Passage durch ein Press- und Walzwerk im Bochumer Opelwerk.
"Besser als New York oder Boston", schwärmte Sabine Hermann.
Die Stimmung bei den Aktiven und bei den Zuschauern sei einfach
unglaublich gewesen. Für sie war es der 25. Marathonlauf. "Ich
hätte mir zum silbernen Jubiläum keinen besseren Lauf wünschen
können", urteilte sie nach 4:10:20 Std. im Ziel.
Herauszuheben ist auch die Leistung von Ingrid Tessarek. In der
Altersklasse W 50 startend, blieb sie mit 3:56:59 Std. deutlich unter der
4-Stunden-Schallmauer.
Hier die anderen Marathon-Zeiten: Wolfgang Löddemann 3:07:34; Ulf
Kasichke 3:47:24 Std., Wolfgang Hermann 3:52:34 Std., Günter Tessarek
4:01:35 Std., Simon Vulf 4:02:10 Std., Michael Daidok 4:16:22 Std.
Der in der Klasse M 60 startende Kasischke kam nur eine Minute nach dem
Ex-Zehnkämpfer Frank Busemann ins Ziel, der im Ruhrgebiet sein Debüt als
Hobby-Ausdauersportler gab. Für Kasischke war das eine neue persönliche
Bestzeit.
Lediglich Löddemann und Vulf zeigten sich nicht zufrieden, sie hatten
bessere Ergebnisse im Auge.
Über die Halbmarathon-Distanz meldete sich die lange verletzte
Dorothea Pfeffer als Wettkampfläuferin bei den Lauffreunden zurück. Ihre
1:41:32 Std. bedeuteten Platz 32 im Gesamteinlauf der Frauen und Platz 5
in ihrer Altersklasse W 40, ein gutes Ergebnis.
Stolz zeigte sich Jürgen Flechsig: "Ich bin überglücklich, bei
meinem zweiten Halbmarathon unter 2 Stunden geblieben zu sein." Die
Uhr blieb für ihn bei 1:58:05 Std. stehen.
Hier die übrigen Halbmarathon-Zeiten: Thomas Tölle 1:47:25 Std.;
Werner Selent 1:44:56 Std., Eva Daidok 2:01:01 Std., Bettina Kohrt 2:10:41
Std., Heike Leineweber 2:11:09 Std. Für Heike Leineweber war es das
Halbmarathon-Debüt.
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