Die Hammer
Laufserie erlebte am vergangenen Sonntag einen „scheinbaren“
Bilderbuchauftakt zu ihrer 32. Auflage. Einerseits gab es strahlenden
Sonnenschein, andererseits bot sich den mehr als 1.600 Läuferinnen und
Läufern ein schwieriges Geläuf über eine teilweise geschlossene
Schneedecke. Die "Serie", so wie die Veranstaltungsreihe in Läuferkreisen
knapp aber respektvoll bezeichnet wird, umfasst drei Läufe, der erste geht
über 10 km, der zweite über 15 km und der letzte über die
Halbmarathondistanz von 21,1 km.
Schnellster Bönener
war einmal mehr Dirk Pfeffer, der nach 38:47 Min. ins Ziel lief. Die
sportlich wertvollste Leistung lieferte aber Klaus Budde ab, der in 39:14
Min. in der Klasse M 50 auf den vierten Platz lief und damit Ansprüche auf
einen vorderen Platz in der Serienwertung, die sich aus der Addition der
Zeiten aller drei Läufe ergibt, anmeldete.
Durch die integrierte
Mannschaftswertung gibt es in Hamm übrigens die für die Individualsportler
seltene Gelegenheit, auch in der Mannschaft Präsenz zu zeigen.
Ergänzt durch die Zeit
von Jörg Holtmann (39:19 Min.) kamen dabei die Bönener Männer bei starker
Konkurrenz auf Platz 20 von immerhin 184 Mannschaften.
Die Bönener Frauen
brachten es sogar auf Platz 3 in der Mannschaftswertung (von 64
Mannschaften). Die Ergebnisliste nennt hier die Namen Katrin Walter (42:46
Min.), Bettina Reisige-Muhr (45:29 Min.) und Susanne Brinkmann (46:13
Min.). Laufwart Jürgen Korvin musste jedoch die Veranstalter darauf
aufmerksam machen, dass Silke Kluge nicht in der vorläufigen Ergebnisliste
erscheint. Dazu Jürgen Korvin: „Silke ist wenige Schritte vor Alexander
Unruh ins Ziel gelaufen, mit einer selbst gestoppten Zeit von 44:41 Min.
Die Hammer hatten wohl Computerprobleme. Aber da sie den Zieleinlauf
gleichzeitig per Video dokumentieren, lässt sich der Fehler wohl beheben.“
Susanne Brinkmanns Zeit trägt dann dazu bei, den 8. Platz der zweiten
Frauenmannschaft mit Manuela Maletz (48:00 Min.) und Dorothea Pfeffer
(48:53 Min.) zu festigen.
Neben Klaus Budde
machen sich auch andere Lauffreunde Hoffnung auf eine einstellige
Platzierung im Gesamtergebnis. Katrin Walter (42:46 Min.) erreichte Platz
6 in der weiblichen Hauptklasse, Ulf Kasischke (45:20 Min.) Platz 5 in M
60, Ingrid Tessarek (53:35 Min.) Platz 3 in W 55, gefolgt von Gisela
Homeyer (54:37 Min.) auf Platz 4 und Helga Schlüter (56:24 Min.) auf Platz
5 ebenfalls in W 55. Silke Kluges Zeit würde nach einer Korrektur der
Ergebnisliste Platz 6 in W 35 bedeuten.
Corinna Stoepel
erreichte in 51:04 Min. Platz 1 bei der weiblichen Jugend A. Wanja-Sören
Drees wurde Dritter bei der männlichen Jugend B in 48:43 Min. Dazu ist
anzumerken, dass sein Geburtsjahrgang 1994 der Schülerklasse zuzurechnen
ist. Diese war aber nicht ausgeschrieben, obwohl das DLV-Reglement es
zulässt. Wanja-Sören wird jedoch nicht die gesamte Laufserie mitlaufen.
Und hier die anderen
Ergebnisse: Thomas Kohrt 39:41 Min., Wolfgang Löddemann 41:40 Min.,
Joachim von Glahn 42:03 Min., Thomas Freitag 42:20 Min., Marcus
Münstermann 42:29 Min., Michael Wöllert 43:45 Min., Alexander Unruh 44:56
Min., Rüdiger Budde 46:45 Min., Dieter Freitag 47:39 Min., Khodr Harb
48:31 Min., Simon Vulf 49:01 Min., Hartmut Stoepel 49:02 Min., Walter
Teumert 49:35 Min., Frank Skalski 49:43 Min., Michael Daidok 49:48 Min.,
Lothar Kotulla 51:58 Min., Jürgen Flechsig 52:06 Min., Lothar Dieckmann
53:12 Min., Klaus Homeyer 54:19 Min
Jürgen Korvin
zusammenfassend: „Auch wenn wir uns über die eine oder andere Platzierung
freuen, muss man doch sagen, dass man einen guten Serienplatz nicht
ausschließlich über die 10 km-Zeit erreicht. Man muss schon fit und gesund
bleiben für die 15 km und den Halbmarathon. Einige können daher auch noch
nach vorne rutschen, wie beispielsweise Dorothea Pfeffer, die jetzt Platz
12 in W 45 erreichte.“
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