Leipzig war diesmal das
Ziel für den traditionellen Jahresausflug der Männer der Lauffreunde
Bönen 1985 e.V. am vergangenen Wochenende. „Nach dem wir im letzten Jahr
in Worms waren, konnten sich diesem Jahr unsere Männer für einen
Großstadttrip begeistern“, so Jürgen Korvin, Pressewart der Lauffreunde.
„In Leipzig findet man alles, Kultur, Sehenswürdigkeiten und aktuelle
geschichtliche Bezüge auf engstem Raum. So schauten wir von unseren
Hotel direkt auf die Nikolaikirche, dem Zentrum der Bürgerbewegung in
der DDR vor der Wiedervereinigung. Ich selbst habe mir den Thomanerchor
angehört“, sagt Korvin.
Im Rahmen des Ausfluges
war ein Start bei einer Laufveranstaltung vorgesehen. Der
Leipzig-Marathon am Sonntag, dem 25. April, mit seinen verschiedenen
Wettbewerben bot verschiedene Möglichkeiten.
Über die
Halbmarathon-Distanz von 21,1 km erreichte Jürgen Korvin mit einer Zeit
von 1:52:04 Std. Platz 3 in seiner Altersklasse M 60. Michal Wöllert und
Michael Flory waren mit 1:44:33 Std. bzw. 1:50:27 Std. zwar schneller
als Korvin, sind aber auch um einiges jünger. Alexander Unruh war hier
mit 01:41:08 Std. schnellster Bönener und freute sich über Platz 6 in M
55.
Über 10 km lieferten sich
Jochen von Glahn und Wolfgang Löddemann noch auf der Zielgeraden ein
vereinsinternes Duell, das von Glahn mit einer Zeit von 44:12 Min. und
einer Sekunde Vorsprung für sich entschied. Von Glahn erreichte Platz 4
in M 50 und Löddemann Platz 5 im M 40. Rüdiger Budde benötigte 52:05
Min. und Werner Selent 53:20 Min.
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Mehr oder weniger
zeitgleich gingen andere Bönener Ausdauersportler in Bonn und in Hamburg
an den Start.
Susanne Brinkmann lief in
Bonn über die Halbmarathondistanz mit 1:40:25 Std. eine neue persönliche
Bestzeit. Sie erreichte damit Platz 9 in W 40. Michael Schelter, mit 13
Läufen in diesem Jahr Vielstarter der Lauffreude, ging in Bonn über die
Marathondistanz an den Start. Wegen der warmen Temperaturen lief er von
Anfang an nur auf Ankommen und erreichte das Ziel nach 3.52:12 Std.
Anders ging es für Marcus
Voß und Lars Grunenberg beim Hamburg-Marathon zur Sache. Bei ebenfalls
recht warmen Bedingungen erreichten beide neue persönliche Bestzeiten
und verbesserten sich mehr als deutlich, Voß um mehr als 8 Minuten und
Grunenberg um mehr als 16 Minuten. Voß lief mit 2:45:31 Std. die
drittschnellste je bei den Lauffreunden gelaufene Marathonzeit. Er war
damit der 69. Mann im Zieleinlauf (von 11.233 Männern). In seiner
Altersklasse M 40 bedeutete dies Platz 13 von 2.834 Männern. Grunenberg
erreichte nach 3:12:23 Std. das Ziel und war 855. Mann im Zieleinlauf.
Mit Platz 145 in M 35 (von 1.478) lag er auch hier „unter den ersten 10
%“ in dem großen Teilnehmerfeld.
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