Urbanathlon in Hamburg - Läufe in Rinkerode, Münster und Rorup - Michael Ganswind beim 6-Std.-Lauf -  Erster Triathlon der Deimanns

 

Mit 4500 Läuferinnen und Läufern bot der Urbanathlon Hamburg am vergangenen Samstag, dem 26. Juli, ein Laufspektakel der besonderen Art. Dieser „Hindernislauf durch die Stadt“ war bei seiner fünften Auflage innerhalb einer Woche ausgebucht. Einen der begehrten Startplätze ergatterte Berthold und Bastian Sommer von den Lauffreunden Bönen.

 

Über 12 km ging es die Elbe lang, zwischen dem Altonaer Fischmarkt und dem Elbstrand Ovelgönne. 13 Hindernisse, große Schiffscontainer, Autos, eine mächtige Halfpipe, instabile Reifenstapel, ein enges Baugerüst, Berge von Europaletten, Sand und Kopfsteinpflaster, waren zu überwinden. Ausdauer, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Selbstüberwindung waren gefordert. Zusätzlich zehrten 1.000 Treppenstufen und 250 Höhenmeter an Kraft und Kondition. 3177 Männer und 533 Frauen kamen ins Ziel.

 

Berthold Sommer (Jg. 1965) war 1:33:46  Std. unterwegs. Das bedeutete Platz 1874 bei den Männern.  Damit war er gut 5 Minuten schneller als im Vorjahr. Bastian Sommer (Jg. 1993) finishte nach 1:59:29 Std.  Er kam damit auf Platz 2847 bei den Männern. Vater Berthold schmunzelnd: „Er hätte doch mehr trainieren sollen.“

 

Am gleichen Tag starteten Katrin Walter und Ulf Kasischke bei einem Volkslauf in Rinkerode.  Katrin Walter: „Ich wollte nach zwei Jahren endlich wieder einmal einen 10 km-Lauf angehen und bin mit dem Erreichten ganz zufrieden.“ Sie gewann mit 48:36 Min. ihre Altersklasse W 30 und wurde immerhin noch dritte Frau im Gesamteinlauf.  UIf Kasischke gewann über die Halbmarathondistanz von 21,1 km mit einer Zeit von 2:00:01 Std. Platz 2 seiner Altersklasse M 70. Kasischke: „Bei etwas kühlerem Wetter wäre ich locker unter 2 Stunden geblieben.“

 

Nachzutragen sind noch verschiedene Ergebnisse anderer Lauffreunde.

 

Am 5. Juli „schnupperte“ Michael Ganswind (M45) bei  einem 6-Stunden-Lauf an der Eschbachtalsperre im Oberbergischen „Ultra-Langlauf-Luft“. Es war eine Pilotveranstaltung, sie soll im nächsten Jahr fest in den Ultralanglauf- Kalender aufgenommen werden. Michael Ganswind: „Für mich war das ein mentaler Test. Ich wollte einfach nur mal ausprobieren, wie das ist, wenn man sich so lange auf das Laufen konzentriert.“ Am Ende lege er 44,44 km zurück. Er erläutert: „Nach jeder knapp 3 km langen Runde habe ich eine ausgiebige Verpflegungspause eingelegt. Dadurch habe ich doch viel Zeit liegen lassen. Aber es war eine positive Erfahrung.“

 

Beim City-Run in Münster am 6. Juli benötigte Todt G. Willingmann (W45) für 10 km 41:44 Min. und Philip Flechsig (M20) 56:14 Min.

 

Beim Roruper Abendlauf am 11. Juli lief Ingo Hanke (M40) über 10 km in39:35 Min. auf Platz 14 im Gesamteinlauf und auf Platz 2 seiner Altersklasse.

 

Ihren ersten Triathlon über die Volksdistanz schlossen am 13. Juli im münsterländischen Verl Jonas und Stefan Deimann erfolgreich ab. Zu schwimmen waren 600 m im Verler See, die Radstrecke war 20 km lang und die Laufstrecke 5 km. Jonas Deimann (Jg. 1998) kam nach 18:25 Min. aus dem Wasser, brauchte 37:19 Min. auf dem Rad und absolvierte den 5 km Lauf in 19:30 Min. Mit einer Gesamtzeit von 1:16:13 Std. wurde er immerhin Zweiter in der männlichen Jugend A und erreichte Platz 77 von 177 Finishern. Stefan Deimann  (Jg. 1969) benötigte 17:26 Min. für das Schwimmen, 39:31 Min. für die Radstrecke und 23:36 Min. für den Lauf.  Mit einer  Gesamtzeit von 01:20:13 Std.  erreichte er Platz 107 im Gesamteinlauf. Stefan Deimann: „Nach dem Radfahren lag ich mit Jonas noch fast gleichauf, aber dann hat er eine Qualitäten ausgespielt. Das war sicherlich nicht unser letzter Triathlon.“

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